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Pahling GmbH

Die Prozessdigitalisierer

Kabelkonfektionär ist kein Ausbildungsberuf. Dennoch fordert er viel technisches Verständnis. Deshalb hat die Pahling GmbH gemeinsam mit drei Start-ups das vorhandene Wissen in digitale Arbeitsanleitungen umgesetzt.

Immer wieder erklären wie’s geht? Oder das Know-how ein für alle Mal speichern und den Mitarbeitenden auf dem Handy verfügbar machen? Die Pahling GmbH in Ruppertshofen bei Schwäbisch Gmünd hat sich für den zweiten Weg entschieden. Seit Jahren digitalisiert das Familienunternehmen seine Prozesse. Die meisten Aufträge erhält es bereits über cloudbasierte Plattformen. Jetzt hat es mit den jungen Firmen „Credular“, „Ariadne Industries“ und „Codigtra“ eine KI-gestützte digitale Lösung für die Fertigung entwickelt. Sie stellt automatisch die Informationen zum Auftrag bereit und ergänzt sie mit verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Jetzt genügt ein Blick aufs Smartphone, um Kabel und Bauteile für einen bestimmten Kunden richtig zu verbinden. Außerdem bildet diese Lösung das Fundament der ERP-Software. Im nächsten Schritt soll ein KI-Tool aus wenigen Angaben automatisch Stücklisten generieren und so die digital gestützte Fertigung weiter vorantreiben.

 

„Künftig wird nicht die Frage sein, wer ist günstiger, sondern wer hat die Ressourcen und kann es umsetzen. 
Der Schlüsselfaktor wird der Umgang mit nachhaltigem Wissen sein.“
Tobias Pahling, Geschäftsführer der Pahling GmbH

 

Die 1985 gegründete Kabelkonfektion Pahling ist mit 24 Mitarbeitenden ein Dienstleistungsunternehmen für Musterbau, Einzel- und Serienteilfertigung. Ihre Kabel und montierten Baugruppen finden sich in Komponenten für die Automobilindustrie, Industrieelektronik, Haushaltsgeräten, Maschinen und Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Florian und Tobias Pahling führen das Unternehmen in zweiter Generation.

 

 

Bilder: Fotograf: Engelbert Schmidt, Rechteinhaber/Auftraggeber: Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg & Pahling GmbH

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