Webinar: Digitaler Produktpass - Pflichtaufgabe oder Innovationsmotor?
Ostwürttemberg, Februar 2026 - Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg hat gemeinsam mit dem Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg zu einem Webinar über den digitalen Produktpass (DPP) eingeladen. Die Veranstaltung zeigte, dass er DPP und die neue Ökodesign-Verordnung weit mehr als nur Bürokratie sind. Sie fordern ein Umdenken in der gesamten Wertschöpfungskette.
Die drei wichtigsten Kernpunkte
Im Laufe des Webinars kristallisierten sich die folgenden drei Kernpunkte heraus:
- Daten sind das Fundament: Ohne ein zentrales System (z.B. PIM) als „Single Point of Truth“ wird die Erfüllung der Informationspflichten zur Mammutaufgabe.
- Mehrwert durch Identität: Jedes Produkt erhält eine digitale ID. Das öffnet Türen für neue Services wie digitale Bedienungsanleitungen, Fälschungsschutz und effizientes Recycling (Cradle-to-Cradle).
- Wettbewerbsfaktor Nachhaltigkeit: Der Product Carbon Footprint (PCF) wird künftig darüber entscheiden, ob ein Produkt im Markt oder bei Ausschreibungen bestehen kann.
Was sind die ersten Schritte?
Unternehmen müssen ihre Ausgangslage prüfen, ihre Datenarchitektur analysieren und einen Fahrplan für die kommenden Monate erstellen. Eco-Design beginnt bereits bei der ersten Skizze.
Fazit
Wer jetzt seine Hausaufgaben bei der Datenarchitektur macht, wandelt regulatorischen Druck in einen echten Marktvorteil um.
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