Vierter Transformationskongress Ostwürttemberg verbreitet Zuversicht in der Region
Aalen, 8. Juli 2026 – Über 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Institutionen tauschten sich beim Transformationskongress im Kulturbahnhof Aalen über den Wandel aus. Die Zentrale Klammer bildete dabei die Keynote der SPIEGEL-Bestseller-Autorin Vera Starker über Zuversicht in Krisenzeiten.
Die Transformation betrifft nicht nur die Automobil- und Zuliefererindustrie in der Region. Auch andere Branchen stehen vor großen Herausforderungen. Die erscheinen teils so gewaltig, dass Unternehmen und ihre Beschäftigten schnell in einen Negativstrudel geraten – und sich gegenseitig weiter anstecken. „Geisterbahn“ nennt das SPIEGEL-Bestseller-Autorin Vera Starker und bringt in Ihrer Keynote direkt eine Lösung mit, die für alle Probleme in der Transformation gleichermaßen gilt: Zuversicht. Wer diese ausstrahlt und verbreitet, nimmt Einfluss und bleibt selbstwirksam – und behält damit Handlungsfähigkeit.
Die Zuversicht im Blick hatten auch die Teilnehmenden des Podiums, mit dem der Kongress traditionell startet. Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises, Thilo Rentschler, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg und Frederick Brütting, Oberbürgermeister der Stadt Aalen diskutierten gemeinsam mit der Moderatorin Nadine Kamprad über die Initiative „Zukunft Ostwürttemberg“ und den Hochschulstandort Aalen.
Im Anschluss an die Keynote konnten die Gäste des Transformationskongresses in vier verschiedenen Panels noch weitere Impulse mitnehmen. Das Panel „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ stand 2026 ganz im Zeichen der Bioökonomie mit Einblicken aus der Praxis. Parallel Sprachen die Referent:innen im Panel „Innovation und Geschäftsmodelle“ über Chancen, Strategien und Handlungsempfehlungen für die Automobilzulieferer sowie über Resilienz und Frühwarnindikatoren.
Am Nachmittag drehte sich im Panel „Digitalisierung und Technologie“ alles um die Chancen durch technologische Entwicklungen und das Potenzial der Verteidigungsbranche für die Automobilindustrie. Zur gleichen Zeit Sprachen Expert:innen im Panel „Qualifizierung und Beschäftigungssicherung“ über Wege, die Innovationskraft im Unternehmen zu stärken und Mitarbeitende für Weiterentwicklung zu gewinnen.
Den Abschluss bildete ein Impuls von Leif Huff, Professor für Produkt- und strategische Gestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Unter dem Titel „Kreativität im Wandel? Perspektiven aus dem Design“ eröffnete er neue Blickwinkel auf Transformationsprozesse und zeigte, welche Bedeutung Kreativität für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen haben kann.
Neben den fachlichen Impulsen spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Der Transformationskongress bot viel Raum für Gespräche, neue Kontakte und Vernetzung zwischen Unternehmen, Institutionen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Damit wurde der Transformationskongress erneut zu einer Plattform, auf der Erfahrungen geteilt, Perspektiven verbunden und gemeinsame Ansätze für die Zukunft der Region entwickelt wurden.
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