Netzwerktreffen Nachhaltigkeit bei Weleda: Biodiversität im Fokus
Schwäbisch Gmünd, April 2026 - Wie können Unternehmen Biodiversität konkret in ihr Handeln integrieren – am eigenen Standort und entlang der Lieferkette? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich das Netzwerktreffen Nachhaltigkeit der IHK Ostwürttemberg und des Transformationsnetzwerks Ostwürttemberg Ende April im Weleda Erlebniszentrum in Schwäbisch Gmünd.
Rund 40 Teilnehmende aus unterschiedlichen Branchen nutzten die Gelegenheit, sich praxisnah über Ansätze, Herausforderungen und Chancen im Umgang mit Biodiversität auszutauschen. Bei frühlingshaftem Wetter bot der Weleda Heilpflanzengarten einen passenden Rahmen, um die Bedeutung biologischer Vielfalt unmittelbar erlebbar zu machen.
In den Fachimpulsen gaben Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Initiativen wie HAKRO GmbH, der Weleda Gruppe, der Initiative DAS TUN WIR – sinnvoll handeln sowie des Bundesprogramms „Unternehmen Biologische Vielfalt“ der DIHK Service GmbH praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Perspektiven. Dabei wurde deutlich, dass Biodiversität die Grundlage stabiler Ökosysteme und damit auch wirtschaftlichen Handelns ist – sowohl am Unternehmensstandort als auch entlang globaler Lieferketten. Sie bietet zugleich konkrete Ansatzpunkte für Unternehmen, etwa durch biodiversitätsfördernde Maßnahmen am Standort, die zur Klimaanpassung beitragen und die Arbeitgeberattraktivität stärken können.
Am Beispiel der HAKRO GmbH aus der Textilbranche wurde aufgezeigt, wie komplex globale Lieferketten sind und welche Herausforderungen bestehen, Biodiversitätsaspekte systematisch zu berücksichtigen – aber auch, welche konkreten Schritte bereits umgesetzt werden können.
Einen ganzheitlichen Blick eröffnete die Weleda Gruppe, die Biodiversität sowohl in der Lieferkette als auch am eigenen Standort als festen Bestandteil der Unternehmenspraxis versteht. Dieser Ansatz wurde im Rahmen der abschließenden Führung durch den Weleda Heilpflanzengarten unmittelbar erlebbar: Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in regenerativen Anbau, geschlossene Kreisläufe und konkrete Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung biologischer Vielfalt vor Ort.
Interesse an einer Vertiefung? Unternehmen, die das Thema weiter vorantreiben möchten – beispielsweise im Rahmen eines Biodiversitätsbündnisses oder im Netzwerk Nachhaltigkeit – können sich gerne bei Lena Detel melden.
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